fabulant

Schlaflos mit mir und Harald

In Uncategorized on November 26, 2008 at 5:18

Ich floh den Schlaf und fand auf Umwegen, aber ganz ohne Fernbedienung am Ende Harald Schmidt.

Nun finde ich den Schlaf nicht mehr, jetzt, wo er mir willkommen wäre, und denke an mein Elternhaus und die Sauberkeit in ihm, die wie eine Festung war. Mein Elternhaus, in dem es nur in meinem Zimmer Bücher gab – und ein Grammaphon in der Stube, das nie spielte. Und einen Platz auf dem Radiokasten, auf dem kein Fernseher stand. Lange nicht.

Das allein hätte mir nicht geschadet. Nein, wirklich nicht. Doch die Sprache, die ich in den Büchern fand, blieb nur mir nicht fremd, und so war ich bald ein entwurzelter Fremder aus, aber auf keinen Fall auf Mutters Schoss.